„Leistung muss bepreist werden“ – Dafür sollten Apotheken Geld verlangen
Shownotes
In den USA ist die „Brown Bag“ schon lange als Methode der Medikationsanalyse bekannt. Margit Schlenk, Apothekerin aus Nürnberg und Mitgründerin der Plattform Apomondo, hat das Verfahren mit der sogenannten Arzneimittelsicherheitstüte vor einigen Jahren nach Deutschland gebracht. In dieser Folge spricht sie mit Host Axel Schwarz darüber, wie Patient:innen davon profitieren können und warum diese und andere Dienstleistungen kein Zusatzverkauf sind. Außerdem erklärt sie, wie Telepharmazie die Apotheke vor Ort stärken kann und warum es so wichtig ist, für die eigenen Leistugen Geld zu verlangen.
Weitere Infos und Links:
- Whitepaper Apotheken Verband Nordrhein: https://www.aknr.de/files/downloads/publikationen/whitepaper-und-positionspapier-zum-thema-telepharmazie.pdf
- Podiumsdiskussion der Bundesapothekerkammer: https://www.youtube.com/live/b2VhK08ORc4
- FAQ zur Erweiterten Medikationsanalyse: https://www.abda.de/pharmazeutische-dienstleistungen/fragen-und-antworten/
Der Podcast „Impact“ schaut auf wichtige Themen, die alle Apotheken-Teams betreffen. Acht Folgen lang dreht sich alles rund um das Thema Medikationsfehler – und wie sie sich vermeiden lassen. Dafür spricht der approbierte Apotheker Axel Schwarz mit Expert:innen, Praktiker:innen und Entscheider:innen aus dem Gesundheitsbereich.
„Impact“ beleuchtet Medikationsfehler aus unterschiedlichen Richtungen – mit Tiefgang und mit Blick auf die Fragen, die sich Apotheken-Teams oft stellen: Wie kommuniziere ich am besten mit meinen Patient:innen? Wie können Apotheken und Arztpraxen sinnvoll und produktiv zusammenarbeiten? Und wie können technische Neuerungen wie die ePA dabei helfen, Medikationsfehler zu vermeiden?
Neue Folgen erscheinen alle 14 Tage immer dienstags überall, wo es Podcasts gibt und auf gesundheit-hören.de. Dort findet ihr auch weitere Gesundheitspodcasts.
Habt Ihr Fragen, Anregungen oder Kritik? Dann schreibt uns gerne an redaktion@gesundheit-hoeren.de
Das Team hinter „Impact“:
Host: Axel Schwarz
Redaktion Avoxa Content Service: Katrin Faßnacht-Lee;
Aufnahme, Regie, Postproduktion: Constanze Radnoti, Yves Seißler;
Musik: Benedikt Möltner, Yves Seißler;
Fachliche Beratung: Prof. Dr. Kai Kolpatzik;
Chefredakteur: Peter Glück
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer aktuellen Werbepartner gibt’s unter https://www.apotheken-umschau.de/podcast/partner
Wie wir arbeiten: https://www.apotheken-umschau.de/ueber-uns/
Alle Aussagen und Inhalte entsprechen dem aktuellen Wissens- und Kenntnisstand, der Veränderungen unterliegt.
Transkript anzeigen
MARGIT SCHLENK
Dass wir uns wirklich nicht klein machen, sondern uns wirklich auf Augenhöhe mitm Arzt bewegen. Das ist mir 'n Anliegen, seit ich Apothekerin bin. Ich lieb‘ unseren Beruf und ich will uns wirklich da auch ganz selbstbewusst positioniert sehen.
AXEL SCHWARZ
Stellt euch vor, ihr stellt euren Patientinnen und Patienten in der Apotheke eine braune Tüte auf den HV-Tisch. Ich glaube, in den meisten Apotheken wird das doch für Verwunderung sorgen. Diese braune Tüte oder auch Arzneimittelsicherheitstüte genannt, steht ja im Endeffekt für die pharmazeutische Dienstleistung der Medikationsanalyse. Und warum diese Medikationsanalyse für uns so wichtig sein kann, gleichzeitig uns aber auch zu dem wichtigen Thema Medikationsfehler und deren Aufdeckung bringt, das hört ihr heute bei Impact. Mein Name ist Axel Schwarz und ich bin Apotheker und Berater. Was sich hinter der Arzneimittelsicherheitstüte verbirgt und warum es so wichtig ist, seine eigenen pharmazeutischen Leistungen und seine Dienstleistungen auch abzurechnen, darüber spreche ich heute mit einer Expertin. Ich begrüße Margit Schlenk.
MARGIT SCHLENK
Hallo Axel, grüße dich.
AXEL SCHWARZ
Schön, dass du dabei bist!
SPRECHER
Impact – Der Podcast für die Apotheke. Von gesundheit-hören und Apotheken Umschau Pro.
AXEL SCHWARZ
Auch wenn vielen von euch Margit Schlenk vielleicht schon bekannt ist, fasse ich doch noch mal 'n paar Fakten für euch zusammen. Sie ist Inhaberin der Moritz Apotheke in Nürnberg. Zahlreiche Beratungsangebote hat sie im petto, die Ernährungs-, die Reisemedizin, die Darmberatung und auch ein Raucherentwöhnungsprogramm. Sie ist Mitbegründerin von APOMONDO, der Plattform für Telepharmazie und sie hat sich der erweiterten Medikationsberatung verschrieben in Form der Arzneisicherheitstüte. Margit, diese Liste hätte ich wesentlich ausführlicher gestalten können noch. Wann holst Du eigentlich mal Luft oder findest Ausgleich?
MARGIT SCHLENK
Ja gut, das macht das Hobby, das ist dann, wenn ich mit dem Hund draußen bin oder auf der Jagd bin und da kommt man richtig runter, wenn man in der Natur sitzt und einfach dann auch mal ja wirklich zur Ruhe kommt und nachdenkt.
AXEL SCHWARZ
Durch die fränkischen Forsten sozusagen.
MARGIT SCHLENK
Genau.
AXEL SCHWARZ
Ja, ist ja wirklich eine schöne Umgebung da, wo Du zu Hause bist. Margit, wir starten inhaltlich und da komme ich gleich zu 'nem Thema. Du lässt dir deine Leistungen, die nicht über die PDLs abgedeckt sind, ja vergüten, oder?
MARGIT SCHLENK
Ja, Axel, es ist ganz klar, was nichts kostet, ist nichts wert und es ist immer so, dass wir in den Apotheken auch nix zu verschenken haben und wir müssen uns unseres Wertes auch bewusst sein und deswegen müssen wir alles bepreisen, was wir für den Patienten, die Patientin tun und was einen Nutzen hat und deswegen überlege ich wirklich, was biete ich an und was verlange ich dafür? Was bin ich mir und meinem Team wert? Also wenn wir zum Beispiel jetzt Vortragsveranstaltungen anbieten, die hat man ganz früher vor der Pandemie vielleicht auch mal ohne Eintrittsgebühr gemacht und da gibt's halt jetzt eine Eintrittskarte dafür.
AXEL SCHWARZ
Ja, sehr schönes Beispiel an der Stelle. Wir starten mit dem Thema Medikationsfehler und deren Erkennen und das passiert natürlich bei der Medikationsanalyse und da hast Du vor Jahren ja schon mit deinem Projekt gestartet, mit der Arzneimittelsicherheitstüte.
MARGIT SCHLENK
Genau.
AXEL SCHWARZ
Bitte erzähl uns, was sich da dahinter verbirgt.
MARGIT SCHLENK
Also ich bin damals von einem Wochenendseminar der Kammern aus Hannover zurückgefahren, hatte eine lange, lange Fahrt und da ging's eben auch ums Thema Betreuung der Patienten. Damals hieß es ja noch pharmazeutische Betreuung und da hab ich mir überlegt, ja, der Patient checkt ja gar nicht, was wir für ihn tun und was er tun muss, wenn wir eine Medikationsanalyse machen und durchführen und jeder hat damals gesprochen vom Brown Bag Verfahren in den USA und da ich eine sehr praktische Frau bin, habe ich mir überlegt, ich muss das Ganze greifbar machen und muss das wirklich in die Praxis transferieren und so ist auf dieser langen Heimfahrt die Idee der Arzneisicherheitstüte entstanden und dann hab ich die auch so entwickelt, dass der Patient auf dieser Tüte die Anleitung hat, was muss er denn machen, was packt er da rein? Die ganzen Arzneimittel, die unglaubliche Menge an Nahrungsergänzungsmittel, die er einnimmt. Wir wissen ja oft gar nicht, was da wirklich alles irgendwo gekauft wird und da ist eben die Anleitung drauf und gleich 'n Kundenkartenantrag und das gebe ich praktisch ab an Patient*innen, auch wenn ich Seniorenvorträge halte, wird es verteilt und dann kommen die Menschen mit den gefüllten Tüten und lassen die Medikationsanalyse dann durchführen und das ist natürlich eine sehr gute Reise, die der Patient da macht.
AXEL SCHWARZ
Genau, also Du hast dann auch den Prozess sozusagen bis zum Ende dann auch schon durchgedacht und das macht natürlich dann die Hürde oder die Schwelle für die Kundinnen und Kunden natürlich deutlich niedriger. Am Anfang warst Du damit ja wirklich noch ganz vorne dran. Wie wurde das angenommen?
MARGIT SCHLENK
Ja, sehr gut, weil damals hatte ich's eben auch schon als IGeL Leistung angeboten, nachdem eine Patientin mir nach der Beratung ihres Tüteninhalts einfach 'n Fünziger auf den Bürotisch gelegt hat und da hab ich gemerkt, wie wertvoll diese Leistung für die Patientinnen ist und letztendlich sind wir ja dann da auch jetzt rausgekommen mit den 90 Euro für die pharmazeutische Dienstleistung. Es wird unglaublich gut angenommen, weil bei jeder Auswertung finden wir eine Verbesserungsmöglichkeit für den individuellen Patienten. Sei es nun, dass 'n Metforminpatient den B12 Spiegel sich messen lassen muss beim Arzt oder dass der Protonenpumpenblockerpatient zu Osteoporoseprävention Kalzium, Magnesium braucht und Vitamin D braucht oder eben, dass wir schwerwiegende Interaktionen entdecken bei Polymedikation von verschiedenen Ärzten verordnet, wo endlich mal die Apotheke als Schnittstelle drauf schaut und eben das Ganze dann wirklich reviewt, ob alles zusammenpasst und es ist so wertvoll, weil die Menschen uns unglaublich dankbar sind.
AXEL SCHWARZ
Du hast vorher gerade gesagt, wo die Apotheke endlich mal wahrgenommen wird, Ist das dann auch son bisschen immer son Antreiber von dir?
MARGIT SCHLENK
Ja, ganz klar, weil ich hab 'n sehr hohes Berufsethos und die Frage, ja, macht es denn mein Arzt nicht, was Sie da tun, provoziert bei mir natürlich ganz viel, ja, sag ich mal, Herausforderung, uns zu positionieren, weil ich dann sag, „Mensch, schauen Sie, das ist eine pharmazeutische Dienstleistung. Ein Arzt macht doch keine pharmazeutische Dienstleistung. Und jetzt bin ich aus Nürnberg, es ist wie das Nürnberger Bratwurstbrötchen. Das Brötchen kommt vom Bäcker und die Wurst kommt vom Metzger und das Bratwurstbrötle schmeckt nur gut, wenn beide super Arbeit machen und mit Ihrer Gesundheit ist es das Gleiche. Der Arzt macht Diagnose und Therapie und die Apotheker*innen macht die Medikamentenkunde und Ihre Gesundheit wird nur klasse, wenn beide Superleistung erbringen.“ Und dann werden die Patienten schon hellhörig und das positioniert ja uns in der Apotheke, dass wir uns wirklich nicht klein machen, sondern uns wirklich auf Augenhöhe mitm Arzt bewegen und das ist mir 'n Anliegen, seit ich Apothekerin bin. Ich lieb unseren Beruf und ich will uns wirklich da auch ganz selbstbewusst positioniert sehen.
AXEL SCHWARZ
Ja, sicherlich auch eine Sache, die einfach auch wichtig ist, dass der Apotheker das wieder mehr in seinen Ethos und seine Haltung hinein einbaut, ganz, ganz wichtig. Das mit dem Nürnberger Bratwurstbrötchen gefällt mir natürlich auf verschiedenen Ebenen, das Beispiel. Du hast das Verhältnis Arzt und Apotheker, nicht nur das Nürnberger Bratwurstbrötchen, angesprochen. Hast Du Beispiele aus deiner Erfahrung, wo Du wirklich eine schöne Diskussion hattest, wo Du den Arzt auch mitnehmen konntest und für den Patienten dadurch durch die Vermeidung von Medikationsfehlern wirklich nicht nur 'n Mehrwert, sondern vielleicht auch gesundheitliche Risiken abwenden konntest?
MARGIT SCHLENK
Ja, ich hatte gestern einen echt krassen Fall, weil eine ältere Dame kam mit 'nem Akutmedikament, mit 'nem Nitrolingualsspray und die kenn ich sehr gut, ist eine Stammkundin und ich frag nach, warum wird denn dieses Notfallspray für die Herzgesundheit gebraucht und dann sagt auch der Mann, der dabei ist, ja, sie hat 'n Infekt, braucht 'n Fosfomycin, Blaseninfekt und dann sag ich, Mensch, schauen wir doch mal auf die Medikation und diese Dame hat das immer abgewehrt, genau mit diesem, das macht doch der Arzt und dann sag ich, ich muss jetzt da einfach noch mal drauf schauen, nicht dass es da eine Wechselwirkung gibt und das auf ihr Herz schlägt. Ja, und was war, ganz klassisch? Die Frau hat 'n Fentanylpflaster, 'n Citalopram, also Schmerzpatientin und Neurologe involviert und dann hat sie ein Fosfomycin als Infekttherapie und der Infekt hat letztendlich zusammen mit den zwei Medikamenten zum Serotoninsyndrom geführt und hat ihr eine Blutdruckkrise verursacht und dann hat er der Mann, der Ehemann, gesagt, ja, das müsste doch die Ärztin wissen. Da sag ich Jein, denn die hat vielleicht alle Infos nicht gehabt und dann hab ich ihm eben aufn Zettel geschrieben, gehen Sie gleich noch mal hin zur Ärztin, Citalopram muss jetzt abgesetzt werden während des Infekts, damit eben da die Serotoninlast gesenkt wird. Also das war ein krasser Fall, aber so geht's eben in der Praxis zu und so ist es eben wichtig, dass wir da draufschauen und uns involvieren.
AXEL SCHWARZ
Und eben auch selbstbewusst sagen, nee, bitte zeigen Sie mir den Medikationsplan, das ist jetzt wichtig, eben am HV dann wirklich auch die Kundinnen und Kunden anzusprechen. Ja, 'n enormes Beispiel. Du hast vorher auch als Beispiel eben gebracht, diese Interaktionen, Protonenpumpenhemmer, Vitamin B12, Osteoporose Thematik dann eben auch mit Mikronährstoffen auszugleichen, im Endeffekt dann ja auch die logische Konsequenz aus der Medikationsanalyse.
MARGIT SCHLENK
Ja, ganz klar. Aus der Medikationsanalyse kommt's ganz häufig zu Therapiekonzepten oder Therapieempfehlungen oder Ergänzungen, auch aus dem Wissen der Apotheker*innen, was sie sich eben erwerben durch Fort- und Weiterbildung, was eben Medikamente auch auslösen durch eben zum Beispiel Metformin gibt's eine Studie, dass nach vier Monaten Metformineinnahme der B12 Spiegel eben massiv abgesunken ist und wir eben drauf eben hinweisen, dass da der B12 Spiegel gemessen wird. Und ich hasse dieses Wort Zusatzverkauft. Das gibt's nicht, ne. Wir machen Therapiekonzept, wir schließen Lücken und das ist nie 'n Zusatzverkauf, wie beim Optiker, brauchen Sie noch 'n Brillenetui, sondern wir machen wirklich Verbesserung der Lebensqualität und das sind eben die Chancen, die durch das sich Zeit nehmen, auf das Individuum eingehen, das Individuum in die Mitte stellen, wer kriegt das heute noch da draußen, ne? Das kann keine Versandapotheke und das kann eben die Apotheke vor Ort mit ganz viel Empathie und eben auch ganz viel Wissen. Und das ist das Schöne, dass wir da eben Lebensqualität verbessern helfen.
AXEL SCHWARZ
Und deswegen ist es so wichtig, eben auch Begriffe zu klären oder auch manche auch aus dem ja Kommunikationsportfolio zu streichen, Zusatzverkauf, wie Du grade gesagt hast und daraus eben 'n Therapiekonzept zu machen. Damit wachse ich ja auch gleich in meiner inneren Haltung gegenüber den Kundinnen und Kunden und natürlich auch in der Kommunikation mitm Arzt. Wie wir gerade jetzt schon in dem ersten Teil, Margit, gemerkt haben, ist Kommunikation ja alles und das ist ja wirklich auch eines der Themen, die nicht nur mir, sondern dir vor allem, das merkt man einfach aus jeder Pore, sehr am Herzen liegen. Ja, wie hast Du dich zur Kommunikationsexpertin entwickelt? Im Pharmaziestudium kommt's leider nicht vor.
MARGIT SCHLENK
Es ist natürlich 'n Weg und ja, es kommt im Studium nicht vor, aber Du magst natürlich auch im Studium verschiedene Themen, so war ich dort schon immer Tutorin für verschiedene untere Semester und da willst Du ja Wissen vermitteln, also kommunizierst Du, um Wissen zu transportieren. Und dann ist es so und das werfe ich jedem wirklich nur zu, Du musst während deines Berufslebens wirklich schauen, dass Du auf jedes Kommunikationsseminar gehst, dir Wissen einholst und bereit bist zu reflektieren, letztendlich nach fast jedem Kundengespräch zu reflektieren, was lief gut, was lief nicht gut, was kannst Du verbessern, wie hat jene Formulierung gewirkt? Und ich referiere natürlich für die Bayerische Landesapothekerkammer in der Weiterbildung der Fach-PTAs auch Kommunikationsseminare und ich sag immer 20 Prozent des Berufserfolgs macht das Wissen aus, aber 80 Prozent die Kommunikation und deswegen musst Du auf Formulierungen achten und ich hatte ja auch mal in der Oberpfalz eine Apotheke über 15 Jahre, da ist die Sprache anders als Franke, ja, bist Du sprachlich anders drauf als der Oberpfälzer und da gibt's Begriffe, die kennst Du am Anfang einfach nicht, ne? Eine Oberpfälzerische Guggan, die kennt der Franke als Tüdle, als Tüte, ja? Also das musst Du erst mal wissen und ich hab dann irgendwann gesagt, so nach 'n paar Monaten, jetzt muss ich kein Visum mehr beibringen für Grenzübertritt. Du wirkst halt nur sympathisch, wenn Du die gleiche Sprache sprichst und wir Apotheker*innen und PTAs, wir sind ja die Erklärbären, wir müssen Fachbegriffe in Kundensprache übersetzen. Also da ist es die Wassertablette. Aber wenn wir mit dem Arzt kommunizieren, ist es das High Ceiling Theoretikum. Also du musst wirklich mit der Kommunikation bereit sein, flexibel zu sein, sich jedem anzupassen, letztendlich aber deine eigene Person nicht zu vergessen. Also das ist schon eine Herausforderung und es ist eine Arbeit, es ist Beziehungsarbeit und die braucht auch Kraft.
AXEL SCHWARZ
Ja, und wie Du gerade am Anfang auch gleich gesagt hast, dass man sich nach jedem Beratungsgespräch sich selber noch mal zurücknimmt, sagt, hey, was lief gut, was lief nicht so gut, sehe ich als ganz, ganz wichtigen Punkt. Ich merk's auch in den Apotheken, in denen ich unterwegs bin, wo dann plötzlich die vorher ganz große und breitschultrige PTA plötzlich ganz klein wird, weil da jetzt zum Beispiel son flotter großer Mann reinkommt, der da sagt, ich brauch jetzt das und das und dann plötzlich wird aus einer großen, sympathischen, offenen PTA plötzlich 'n kleines Mäuschen. Hast Du son bisschen das Gefühl, dass das auch natürlich eine Frage von Typus ist oder hast Du hier Tipps, wie wir am HV breiter unsere Frau und Mann stehen können?
MARGIT SCHLENK
Es ist ganz klar eine Frage des Typus, aber Du kannst eben durch Lernschritte das schon überwinden und professionalisieren und allein der Einstiegssatz, wenn ich wenn ich informieren möchte und ich würde sagen, also schon Konjunktiv, nie Konjunktive verwenden in der Kommunikation mit dem Patienten. Aber angenommen man sagt, wissen Sie das, dann würde sich jemand sofort diszipliniert fühlen oder in der Examensfrage, wissen Sie das? Also ich muss sagen, darf ich Ihnen einen guten Tipp geben, sprich, ich muss sehr konkret formulieren, ich muss ihn mitnehmen. Wenn ich in Nürnberg zu meinen Kunden sagen würde, ich hätte da 'n guten Tipp, ne, sagen Sie ja, auf fränkisch, ja Madla, dann mach's auch, also übersetzt Mädchen tue es auch, ne. Also sprich, was heißt, Sie Sie würden mir 'n Tipp geben? Sind Sie jetzt Apothekerin oder sind Sie's nicht? Und ich muss eben sehr für, ich muss führen in der Kommunikation und führen heißt konkret sein, ich hab da 'n richtig guten Tipp für Sie, ich hab einen sicheren Tipp und grad bei der Medikationsanalyse, da sage ich jetzt, machen wir einfach mal eine Auswertung, ich wette mit Ihnen, ich werde was finden, ich wette mit Ihnen um eine Flasche Sekt, sage ich oft so spaßhalber, wenn's 'n Mann ist, ja, der überzeugt werden muss und dann sage ich immer, bisher hab ich noch keine einzige zahlen müssen. Also ich provozier dann auch 'n bisschen, ich fordere 'n bisschen, ich versuche auch Spaß zu machen mit den Menschen, wenn die entsprechend dafür offen sind, muss man natürlich auch vorsichtig sein, aber letztendlich schaut kein Arzt, sagt, ah, ich hätte da 'n guten Tipp für Sie. Man sagt, Clindamycin könne helfen. Der sagt, ich verschreib das beste Antibiotikum und da müssen wir einfach hin, dass wir konkreter in der Kommunikation führender und damit auch selbstbewusster uns darstellen.
AXEL SCHWARZ
Grade auch 'n ganz wichtiges Thema dann auch für die Berufsanfängerinnen und -anfänger, merke ich dann auch immer son bisschen oder so in die ersten Schritte in die Praxis rausgehen. 20 Prozent Wissen hast Du vorher gesagt und 80 Prozent Kommunikation, das wirklich dann auch eben mit in Form von so weit ausgeprägten Selbstbewusstsein man sich dann da, das hätte ich fast gesagt, an den Tresen stellt, ja genau. Hast Du da noch 'n 'n Tipp für grade die jungen Kolleginnen und Kollegen, dass sie so bisschen reinspüren, dass sie sich auch irgendwie trauen, erste Schritte dann zuzumachen, weil die das Angebot mit der Flasche Sekte gleich beim ersten Mal, da gehört auch 'n bissel Erfahrung dazu.
MARGIT SCHLENK
Ganz klar. Junge Kolleginnen können ja genau ihr aktuelles Wissen in den Vordergrund stellen, dass sie nämlich sagen, ich bin Absolventin der PTA Schule, ich bin Absolventin der Universität XY, darf ich Ihnen ganz neue Tipps geben, was ich aktuell aufgenommen hab oder aber auch mal zum Kunden zu sagen, trainieren Sie mich bitte, ich möchte mein Wissen noch vertiefen und bei Ihnen möchte ich jetzt die Medikationsanalyse machen, damit ich in die neuesten Leitlinien schauen kann, damit für Sie tolle neue Tipps rausholen kann. Also ich glaub, man kann grad die Jugend auch in den Vordergrund stellen und sagen, ich hab für Sie aktuelles Wissen, ich hab da Lust drauf, meinen Beruf auch intensiv auszuüben und das mach ich jetzt mit Ihnen. Das kann man wirklich sagen und auf der anderen Seite, sich grad als junger Mensch auch abzugrenzen. Du hast genannt, so diesen dominant auftretenden Managertypus, ja, der vielleicht noch mit dem Handy telefonierend reinkommt, dass man sich vorher schon überlegt, wie reagiere ich drauf und wenn ich es kann dann zu sagen, ach Herr XY, ich sehe grad Sie telefonieren, Sie haben ein wichtiges Telefonat, machen Sie das doch grad fertig, inzwischen bediene ich jemand anders und komm dann auf Sie zurück. Also wirklich auch zu fordern, dass auch das Gegenüber sich auf den Beratenden, die Beratende konzentriert oder aber auch so despektierliche Kunden, die sagen, ach Mädel, dich mit Du ansprechen, ja? Dann zu sagen, ich möchte nicht, dass ich geduzt werde und dann sagt der, na, wie bist 'n Du drauf? Bist aber ganz zurückhaltend. Ich möchte nicht, dass Sie mich duzen. Das kann man jetzt hundertmal sagen, ne. Genauso wie man hundertmal sagt, ich gebe Ihnen das verschreibungspflichtige Arzneimittel nicht ohne Rezept. Das wird sich ändern, egal was der Kunde sagt und das muss man üben und erlernen.
AXEL SCHWARZ
Und das darf man dann auch wirklich sich da auch dann die Zeit dafür nehmen und das ist auch immer son bisschen meiner Appell dann auch grade trotz der stressigen Situation in den Verkaufsräumen unserer Apotheken, dass man sich trotzdem dann zurücknimmt und dann auch mal dann auch eine sich eine Pause gönnt nach solchen manchmal auch schwierigen Gesprächen, um dann zu reflektieren, aber auch wieder Luft zu holen, mal wieder durchzuatmen und auch das Glas Wasser zwischendurch nicht zu vergessen. Ja, Kommunikation natürlich auch 'n ganz wichtiger Punkt in der Welt der Telepharmazie, die ich natürlich dann vielleicht auch mir vorstellen könnte, sich 'n bisschen anders darstellt, aber als Pionierin auch der Telepharmazie kannst Du uns kurz schildern, wie dein Weg dahin gegangen ist.
MARGIT SCHLENK
Genau. Letztendlich kam natürlich der Impuls aus der Pandemie, wo wir Abstand halten mussten, wo weniger Kommunikation vor Ort möglich war und ich mir gedacht hab, die Apotheke muss zu den Menschen nach Hause kommen und Menschen zu Hause abholen und zwar die bekannten Gesichter aus der Vor Ort Apotheke, wo Vertrauen besteht, wo man sich kennt und dann auch im virtuellen Raum sehr empathisch und individuell beraten kann und es hat ja so viel Nutzen für zum Beispiel die Mama mit dem Baby, das Fieber hat, dass sie nicht raus muss aus ihrem Zuhause, sondern sich mit der Apotheke in der Videosprechstunde zusammenschalten kann, sich beraten lassen kann und dann kommt der Bote am gleichen Tag kurz danach und bringt die Medikamente, versorgt die Mama zu Hause oder eben Menschen, die nicht gut gehen können, ja, aber auch natürlich der Mann im Homeoffice, der beraten werden möchte, dass er eben sehr individuell im geschützten Raum vielleicht auch diffizile Themen, Potenz, ja, auch das kann natürlich dann im virtuellen Raum sehr gut angesprochen werden und ich mach zum Beispiel auch die Beratung von Tumorpatient*innen sehr, sehr gerne, nachdem sie in der Apotheke waren, wir den Bedarf festgestellt haben. Ich sag, da machen wir die pDL Tumortherapie. Die Besprechung machen wir aber im virtuellen Raum, damit sie nicht extra noch mal kommen müssen. Und wenn wir dann was feststellen, dass Bedarfe bestehen oder oder, dann kommt eben auch der Bote und bringt's. Und so vermischt sich eben das Virtuelle mit 'nem analogen Angebot und immer unter dem Nutzengedanken, was kann ich dem Patienten bieten als Vor Ort Apotheke, damit er sagt, Mensch, meine Vor Ort Apotheke ist modern, ist convenient, da fühl ich mich wohl. Ich kann alle Kanäle nutzen und ich hab eben die Möglichkeit als Apotheker eine virtuelle Filiale zu eröffnen und vor allem natürlich 'n Platz zu besetzen. Wir überlassen das eben nicht den Callcentern von irgendwelchen holländischen Anbietern, sondern die Apotheke vor Ort kann das alles. Und das ist mir eben auch wieder wichtig aus diesem Berufsethos raus. Wir machen das einfach, ne? Einfach mal machen, umsetzen, anbieten und dann macht es auch unglaublich viel Spaß, wenn man eben sich mit den Menschen zusammenschaltet und sie eben in 'nem anderen Raum dann auch kennenlernt. Da kommen manchmal ganz andere Aspekte als am HV-Tisch oder im Beratungsraum, weil sowohl der Patient, Patientin kann sich auf dieses Gespräch vorbereiten, strukturieren und wir können uns gut drauf vorbereiten und strukturiert, super Dinge auch abfragen, abhaken und das ist wieder 'n 'n Mehrwert für beide.
AXEL SCHWARZ
Und dann packt ihr in solche Gespräche dann wahrscheinlich auch die Medikationsanalyse mal gegebenenfalls rein und auch das Ansprechen von Medikationsfehlern, oder?
MARGIT SCHLENK
Natürlich. Also ich denke sehr gerne in Mindmaps und wenn ich son Patienten hab und hab einen Fall, dann spring ich eben ab in die Medikationsanalyse, ich spring vielleicht sogar in die Inhalativa-Beratung ab, ich gehe in die Komplettberatung mit automolekularer Medizin, in eine Darmberatung oder wie gestern, ich hatte eine Patientin, die eben dann in ihrer Medikationstüte ihre Zigarettenschachtel vergessen hatte und die da mit reingelegt hat und Du hattest schon angesprochen, ich mache auch Nichtraucherberatung und das kannst Du natürlich super im virtuellen Raum machen, dass Du einfach 'n dreimaligen Kurs anbietest, Nichtraucherberatung, das heißt also nicht Raucherentwöhnung, sondern ich werde Nichtraucher, weil das war jeder schon mal, jeder kommt als Nichtraucher zur Welt und das kannst Du im virtuellen Raum sehr gut auch anbieten und Du merkst eben, dass Du in so 'ner Matrix denkst, nicht eindimensional nur die Abgabe von dem Medikament, sondern was gehört dann da alles wirklich noch dazu? Und das ist eben wertvoll in der Telepharmazie-Sprechstunde, da hast Du Zeit und da kommen dir diese Ideen, was braucht der Mensch alles, weil eben nicht am HV-Tisch Du alles mitkriegst, was sonst noch passiert, das Telefonklingeln, dann hat die PTA eine Frage und so weiter. Es ist sehr wertvoll, wenn Du dich auf den individuellen Patienten, die individuelle Patientin wirklich konzentrieren kannst und da gibt's nix anders in dem Moment als dieses Gespräch.
AXEL SCHWARZ
Ich hatte vor 3, 4 Wochen ein Gespräch mit 'nem Kollegen von uns und dann habe ich gesagt, hey, schau mal, Telepharmazie ist doch für dich perfekte Strukturen, tolles Angebot. „Ja, wann soll ich denn das jetzt noch machen? Wie, ich krieg das ja so schon gar nicht hin und ja, ich bin abends immer erst um Acht fertig.“ Dann hab ich gesagt, ja, aber das ist wirklich genau, wie Du gerade gesagt hast, die Möglichkeit, einen völlig neuen Raum aufzumachen. Hast Du für diese Argumentationskette sozusagen ein Gegenargument?
MARGIT SCHLENK
Genau, hab ich, weil das kenn ich natürlich, wenn ich mit Kolleginnen spreche, Axel, dass die sagen, oh, wann soll ich das denn machen? Aber Du musst da nicht alles alleine machen. Du hast ja 'n Team und frage halt mal ab im Team, a) wer hat Lust drauf? Wer hat Ressourcen? Jeder hat Teilzeitmamas und vielleicht gibt's eine Teilzeitmama, die sagt, Mensch, wenn mein Kind im Kindergarten ist, da mag ich zwar jetzt nicht in die Apotheke fahren und in der Apotheke arbeiten, aber zu Hause vielleicht mal 'n Timeslot einzurichten und dann stellt man diesen Timeslot frei und es kann gebucht werden und dann kann man eben auch Homeoffice machen als Apothekerin, als PTA. Und das sind neue Möglichkeiten einfach auch, wie Arbeit für die Pharmazie gestaltet werden kann, also auch letztendlich Hybrid mit Homeoffice und vor Ort. Wir müssen kreativer werden und ganz klar, wenn ich sage, es geht nicht, mir wird's auch nicht gehen, ja? Self-fulfilling Prophecy. Wenn ich aber sag, ich hab Lust, das zu machen, dann finde ich Wege, es zu tun und bei uns zum Beispiel ist es Montag früh relativ ruhig. Da hat noch kein Arzt 'n E-Rezept freigeschalten. Mein Vorort ist noch nicht wach, ja. Also sprich, da ist es total ruhig in meiner Apotheke und dann kann ich natürlich Timeslots für die Manager, die da schon im Büro oder auch im Homeoffice noch sind, freischalten, um wegen mir eine Männergesundheitssprechstunde zur benignen Prostatahyperplasie zu machen und ich denke immer, wenn ich will, finde ich Wege und wenn ich nicht will, finde ich Gründe, ne? Diesen Spruch gibt's ja auch.
AXEL SCHWARZ
Ja, genau.
MARGIT SCHLENK
Und ja, wenn wir's nicht machen, machen's andere. Man muss es ganz brutal sagen und ich glaube schon, dass wir alle Plätze besetzen müssen und da gehört eben Telepharmazie auch dazu.
AXEL SCHWARZ
Wie rechnest Du denn die Telepharmazie ab?
MARGIT SCHLENK
Also ich hab ja damals, als der Leistungskatalog der Präventionsdienstleistungen für Apotheken erstellt wurde, der LeiKa, kommt aus der Präventionsrichtung, auch vom Wissenschaftlichen Institut für Prävention im Gesundheitswesen der Bayerischen Landesapothekerkammer WIPIG. Das war schon 2007, also wir brauchen immer so 20 Jahre, bis irgendwas dann in die Praxis kommt. Haben wir ja schon alles bepreist. Das heißt, was ist es wert, wenn 'n Apotheker eine Minute aufwendet oder eine PTA eine Minute aufwendet? Und wir haben das ja auch natürlich immer im Vergleich, was verlangt eine Kosmetikerin pro Minute und wir dürfen natürlich nie weniger verlangen als zum Beispiel eine Kosmetikerin, also gehen wir mal mit 2, 2,50 Euro aus und dann rechne ich das hoch und dann kostet eben eine 30 Minuten Beratung 60 Euro und dann, wenn ich eine Darmberatungssprechstunde mach, dann kostet es eben entsprechend Geld und natürlich kann ich dann hergehen, falls 'n großer Warenkorb rauskommt, dass ich das wieder anrechne in gewisser Weise, aber auf der anderen Seite, Axel macht das 'n Arzt? Sagt 'n Arzt, na ja, den Ultraschall gebe ich dir heut mal zu 30 Prozent günstiger, weil Du so nett bist? Ja, wieso sollten wir das tun? Also, wir sollten selbstbewusster sein und ganz ehrlich, ich bin erstaunt, wie bereit Menschen sind, wenn sie erkennen, welcher Nutzen eine Dienstleistung oder ein Präparat ihnen gibt, wie bereit sie sind zu investieren in ihre Gesundheit und Gesundheit ist unser höchstes Gut, das wir haben. Das wissen auch die Menschen und deswegen auch hier Selbstbewusstsein, Leistungen bepreisen, im Vorfeld auch drüber sprechen, dass es was kostet, dann ist das wirklich eine gute Option. Also wir machen zum Beispiel auch Haarmineralanalysen, die Kosten auch entsprechend. Also Leistung muss bepreist werden und nicht warten, bis die Leistung als pharmazeutische Dienstleistung dann offiziell mal vielleicht definiert ist, sondern einfach das tun, was einem selber Spaß macht und es dann auch bepreisen. Also ich hab mal son Spruch ganz am Anfang meines Berufslebens gelesen, „Tue das, was dir Spaß macht und suche jemanden, der dich dafür bezahlt.“ Und das glaub ich, ist son recht schöner Spruch, der einem auch bei der Bepreisung dann von Dienstleistungen weiterhilft, ne, tut das, was dir Spaß macht und das muss dann auch eben 'n Honorar wert sein.
AXEL SCHWARZ
Ja, da sollten die Apothekerinnen und Apotheker wirklich 'n bisschen mehr drauf achten, tu das, was dir Spaß macht und im besten Fall dann auch noch jemand dafür bezahlt. Aber mir hat dein Appell gefallen, einfach auch mutig zu sein, sich hineinzutrauen in die Themen und Felder zu besetzen, gerade in der jetzigen Zeit.
Und ein weiteres spannendes Thema haben wir hier in der nächsten Folge vor bei Impact rund Medikationsfehler. Es geht Meldesysteme und CIRS. Als Gesprächspartnerin und Expertin freue ich mich da schon mal auf Professorin Beate Müller.
Margit, vielen herzlichen Dank. Die Zeit ist verflogen. Wir sind schon wieder durch und gefühlt hätte ich noch viel, viel länger mit dir sprechen können. Dankeschön an dieser Stelle. Danke für deine Impulse und wie gesagt auch an die Appelle, die wir uns alle mal hinter die Ohren schreiben können.
MARGIT SCHLENK
Danke dir, Axel, für die Einladung und die supernette Kommunikation mit dir.
AXEL SCHWARZ
Das war's mit dieser Folge von Impact. Mehr Infos findet ihr in den Shownotes zu dieser Folge, natürlich auch zum Thema Telepharmazie. Folgt uns gerne auf der Plattform eures Vertrauens oder schaut doch mal bei gesundheit-hören.de vorbei, da gibt es noch viele andere spannende Formate für euch. Danke auch an den AVOXA Content Service für die redaktionelle Vorbereitung. Ich freue mich, wenn ihr auch das nächste Mal wieder mit dabei seid. Servus!
SPRECHER
Impact – Der Podcast für die Apotheke. Von gesundheit-hören und Apotheken Umschau Pro.
Neuer Kommentar