Warum die Medikationsanalyse im Heim so wichtig ist
Shownotes
Mehr als 40 Prozent der über 65-Jährigen nehmen fünf oder mehr Medikamente ein. Das kann zu unerwünschten Neben- oder Wechselwirkungen führen und lange Klinikaufenthalte nach sich ziehen – ein massiver Pflegeaufwand. Im Gespräch mit Apotheker und Host Axel Schwarz erkärt Dr. Gabriele Röscheisen-Pfeifer, Inhaberin der Dobben-Apotheke in Oldenburg und Vorstandsmitglied der Apothekerkammer Niedersachsen, wie die erweiterete Medikationsberatung bei Polymedikation als pharmazeutische Dienstleistung in Alten- und Pflegeheimen eingesetzt werden kann – und warum sie gerade dort besonders sinnvoll ist.
Weitere Infos und Links:
- Infos zur Priscus-Liste: https://www.priscus2-0.de/priscus-1.html
- Infos, Arbeitshilfen, Checklisten und Prozessbeschreibungen zur Medikationsberatung im Alten- und Pflegeheim: https://www.abda.de/pharmazeutische-dienstleistungen/polymedikation/
- Zahlen zur Polymedikation unter Senioren: https://www.zi.de/fileadmin/Downloads/Service/Veranstaltungen/Ziinsights/ZiinsightsAMTS2022-08-24MaikeBelow.pdf
- Abschlussbericht zum Projekt "Arzneimitteltherapiesicherheit in Alten- und Pflegeheimen": https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5Publikationen/Gesundheit/Abschlussberichte/AbschlussberichtArzneimitteltherapiesicherheitinAlten-undPflegeheimenQuerschnittsanalyseundMachbarkeiteinesmultidisziplinaerenAnsatzes.pdf
Der Podcast „Impact“ schaut auf wichtige Themen, die alle Apotheken-Teams betreffen. Acht Folgen lang dreht sich alles rund um das Thema Medikationsfehler – und wie sie sich vermeiden lassen. Dafür spricht der approbierte Apotheker Axel Schwarz mit Expert:innen, Praktiker:innen und Entscheider:innen aus dem Gesundheitsbereich.
„Impact“ beleuchtet Medikationsfehler aus unterschiedlichen Richtungen – mit Tiefgang und mit Blick auf die Fragen, die sich Apotheken-Teams oft stellen: Wie kommuniziere ich am besten mit meinen Patient:innen? Wie können Apotheken und Arztpraxen sinnvoll und produktiv zusammenarbeiten? Und wie können technische Neuerungen wie die ePA dabei helfen, Medikationsfehler zu vermeiden?
Neue Folgen erscheinen alle 14 Tage immer dienstags überall, wo es Podcasts gibt und auf gesundheit-hören.de. Dort findet ihr auch weitere Gesundheitspodcasts.
Habt Ihr Fragen, Anregungen oder Kritik? Dann schreibt uns gerne an redaktion@gesundheit-hoeren.de
Das Team hinter „Impact“:
Host: Axel Schwarz;
Redaktion Avoxa Content Service: Hanke Huber;
Redaktion gesundheit-hören: Constanze Radnoti;
Aufnahme, Regie, Postproduktion: Constanze Radnoti, Yves Seißler, Benedikt Möltner;
Musik: Benedikt Möltner, Yves Seißler;
Fachliche Beratung: Prof. Dr. Kai Kolpatzik;
Chefredakteur: Peter Glück
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Alle Aussagen und Inhalte entsprechen dem aktuellen Wissens- und Kenntnisstand, der Veränderungen unterliegt.
Transkript anzeigen
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
Wenn man bedenkt, dass diese Medikationsfehler eine Verursachung von 60 Minuten mehr Pflegeaufwand pro Tag bedeuten, dann merkt man schon, dass es wichtig ist, dass man probiert so etwas, wenn man das vorhersehen kann, so etwas eben zu eliminieren.
AXEL SCHWARZ
Alten- und Pflegeheime begleiten mich eigentlich schon fast mein ganzes Leben. Bereits als junger Bursche habe ich schon in der Apotheke meiner Mutter Medikamente ausgeliefert und sie rüber ins Altersheim getragen. Später dann als selbstständiger Apotheker haben wir dann auch die Heimversorgung entsprechend ausgebaut, haben dann auch geblüstert, maschinell und wirklich eine ordentliche Anzahl an Patienten versorgt und dementsprechend auch die ganze Palette an Themen auf den Tisch bekommen, die im Zusammenhang mit Alten- und Pflegeheimen immer wieder virulent sind. In der dritten Folge von Impact rund Medikationsfehler in unserer Praxis dreht sich heute deswegen alles das Thema Alten- und Pflegeheime, mögliche Fallstricke. Wir geben euch Tipps und Hilfestellungen für eure Arbeit mit den Pflegekräften, dann natürlich auch und mit den Ärzten.
Mein Name ist Axel Schwarz und ich spreche heute mit Doktor Gabriele Röscheisen Pfeiffer. Hallo Gabriele.
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
Hallo Axel.
AXEL SCHWARZ
Gabriele ist Apothekerin, Vorstandsmitglied der Apothekerkammer Niedersachsen und Inhaberin der Dobben-Apotheke in Oldenburg.
SPRECHER
Impact. Der Podcast für die Apotheke. Von Gesundheit-hören und Apothekenumschau Pro.
AXEL SCHWARZ
Gabriele, auf deiner Website habe ich diesen wunderbaren Satz gelesen auf Plattdeutsch. Ich könnte da für 'n Lacher sorgen und den noch mal vortragen, aber das habe ich mir dann lieber gespart. Wie spricht man das richtig aus?
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
Geiht nich – gifft nich.
AXEL SCHWARZ
Okay. Das bedeutet noch mal übersetzt für nicht nur die Bayern wie mich.
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
Gibt's nicht, geht nicht. Es gibt für alles eine Lösung.
AXEL SCHWARZ
Sehr schön, auch 'n Motto bei dir in der Apotheke oder?
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
Ja, wir probieren alle Probleme in der Apotheke erst mal anzunehmen und eine Lösung zu finden und ich sag auch im Notdienst, wenn wir angerufen werden von Patienten, ja, haben Sie dies oder jenes? Ich sag immer, kommen Sie vorbei, wir finden immer eine Lösung, immer. Bei uns geht niemand aus der Apotheke heraus ohne irgendeine Lösung.
AXEL SCHWARZ
Ja, eine Herzblut Apotheke Aussage, ja, so gefällt's mir. Mir gefällt das auch so und so hab ich's auch immer gehalten. Und gibt's Plattdeutsch in deinen Oldenburger Apotheken beziehungsweise der Umgebung noch häufig oder verschwindet das immer mehr?
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
Also es verschwindet immer mehr. Wir sind hier in der Innenstadt und ich bin auch nicht plattdeutsch aufgewachsen. Ich kann's gut verstehen, ich kann's nicht gut sprechen, aber ja, 'n paar ältere Patienten, die mögen gerne auch platt sprechen. Kommt aber nicht mehr so häufig vor.
AXEL SCHWARZ
Wichtig ist Ihnen, dass man dann das richtige Medikament Ihnen auch gibt, ja, wenn man Sie richtig versteht, genau. Du hast dann in Tübingen studiert, nicht nur vom Dialekt her, sondern auch von Umgebung her natürlich 'n ganz schöner Wechsel. Wie hat's dir im Schwabenland gefallen?
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
Also auch wenn man mir das nicht anhört, bin ich 50 Prozent Schwabe, da mein Vater ausm Schwabenland kommt und ich kann auch dort kann es schwäbisch sehr gut verstehen. Sprechen nicht, sollte man auch gar nicht erst probieren, das zu erlernen. Das merkt man immer, aber verstehen kann ich sehr gut.
AXEL SCHWARZ
Ja und dann habe ich gelesen, Du hast bereits 2015 mit der ATHINA begonnen, also dem Fortbildungskonzept rund die Arzneimitteltherapiesicherheit in Apotheken. 2016 hast Du dann den Fachapotheker gemacht für geriatrische Pharmazie und da wird schon einfach klar, dass Du schon sehr früh das dir wichtig war, dich mit diesem Thema zu beschäftigen, eine richtige Herzensangelegenheit, oder?
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
Ja, das war mir damals schon schon bewusst, dass das einem ein sehr, sehr wichtiges Thema ist. Es ist nur schwierig, das auch den Patienten nahezubringen, was wir eigentlich für einen Scannerblick in der Apotheke haben, wenn wir Rezepte annehmen. Und eigentlich brauchen wir sone sone gewisse Automatisierung, eine Medikation zu scannen und zu checken. Ich würd's einfach mal sagen, zu checken. Das ist eine enorme Hilfe für den Patienten und auch für den Arzt und deswegen bin ich eigentlich sehr dankbar, dass es das Athenaprojekt gab.
Das hat ja wirklich gezeigt, also das heißt ja Arzneimmidtherapiesicherheit in Apotheken. Das hat bewiesen, dass wir durch diese Medikationsanalyse Krankenhauseinweisungen vermeiden konnten und auch Todesfälle vermeiden konnten, also die zu Todesfällen geführt hätten. Und mehr muss man dazu nicht sagen. Also wichtig ist es auf jeden Fall.
AXEL SCHWARZ
Ja, das ist tatsächlich sehr, sehr wichtig und ich bin auch tatsächlich sehr, sehr froh, dass es auch in den heutigen Studien ja ja nun auch die klinische Pharmazie implementiert worden ist, dass auch die jungen Studierenden diesen Aspekt sehr viel mehr in ihre Ausbildung hineinbekommen. 1 deiner Kinder ist ja auch pharmazeutisch unterwegs, weiß ich ausm Vorgespräch. Die gehen da auch ganz anders ran an das Thema, haben das viel mehr auf ihrer Uhr und möchten das auch in der Apotheke sehr viel mehr umsetzen.
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
Ja, genauso ist es. Die Jugend wünscht sich auch mehr Verantwortung von den jungen Pharmazeut und Pharmaziestudierenden und wir arbeiten auch wirklich daran, dass wir zusammen mit den Medizinstudenten, mit den Assistenzärzten gemeinsame Fortbildung anstoßen. Die Apothekerkammer Niedersachsen hat eine Fortbildung in Braunschweig organisiert. Wir probieren über Qualitätszirkel auch ein gemeinsames Lernen zwischen Pharmaziepraktikanten und Pharmazeut im Praktikum und zwischen den angehenden Medizinern zu etablieren, weil ich glaube, die Jugend macht uns das vor, wie es geht, wie dass man gemeinsam miteinander sprechen kann, was in meiner Generation doch 'n bisschen schwierig ist. Aber ich glaube, die Zukunft wird's zeigen.
AXEL SCHWARZ
Ich bin auch sehr optimistisch und freue mich und das klingt natürlich auch ganz toll, was ihr da an Themen, an Braunschweigern, interdisziplinären Verknüpfungen auf den Weg bringt, auf die Beine stellt. Das ist wirklich bemerkenswert und ich denke, da kommen wir auch später im weiteren Verlauf des heutigen Impact Podcastes natürlich auch noch mal drauf zu sprechen. Bevor wir uns deine Arbeit noch genauer anschauen, bei mir ploppt da immer sone Frage noch mal auf, die rund das Thema Medikationsfehler in Alten- und Pflegeheimen für mich irgendwie son bisschen immer drüber steht, ist, warum ist die Zusammenarbeit zwischen Pflegekräften und den Apotheken so wichtig? Schauen wir uns später sicherlich noch mal genauer an, aber das kam mir grad noch in den Sinn. Ja, die Situation in den deutschen Alten- und Pflegeheimen ist natürlich komplex.
Es werden immer mehr Menschen, die ins Heim müssen oder gehen und dabei natürlich auch die Medikamentenanzahl auch weiter am Steigen ist. Laut mehreren Studien liegt der Anteil bei Patienten über 65 Jahren zwischen 40 und 45 Prozent, die mehr als 5 Medikamente bekommen, also polypharmazeutisch betreut werden. Dazu hat's 2012 noch eine Studie gegeben, in da in Heimen untersucht worden ist, dass bei knapp 13 Fällen pro 100 Heimbewohnern pro Monat es eine unerwünschte Arzneimittelwirkung gegeben hat. Die Studien dazu verlinken wir euch in den Shownotes. Gabriele, ganz schön enorme Zahlen, oder?
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
Ja, das sind sehr hohe Zahlen und wenn man bedenkt, dass diese Medikationsfehler, also wenn wenn man wenn man überhaupt von Fehlern sprechen kann, ich möchte eigentlich das Wort Fehler gar nicht so gerne in den Mund nehmen, aber dass ein potenziell ungeeignetes Medikament für einen älteren Bewohner 1 Heimes eigentlich eine Verursachung von 60 Minuten mehr Pflegeaufwand pro Tag bedeutet, wenn man das einfach mal in Zahlen summiert, dann merkt man schon, dass es wichtig ist, dass man probiert so etwas, wenn man das vorhersehen kann, so etwas eben zu eliminieren.
AXEL SCHWARZ
60 Minuten mehr Pflege pro Tag durch solche Vorfälle ausgelöst. Das ist ja eine enorme Zahl, wenn man sich das mal auf der Zunge zergehen lässt. Wahnsinn, oder?
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
Ja, das ist eine sehr große Zeitbelastung dann auch und letztendlich ist im Pflegeheim die Zeit natürlich auch sehr rar. Und wenn wir die Möglichkeit haben, solche Dinge zu verhindern, dient es natürlich auch dem Heim beziehungsweise den Pflegefachkräften im Heim etwas Arbeit zu erleichtern und Sicherheit zu geben.
AXEL SCHWARZ
Ja, also eigentlich, wenn ich dir jetzt schon auf den ersten Sätzen so zuhöre, höchste Zeit, dass in den Heimen die Medikationsanalyse als Dienstleistung implementiert worden ist, oder?
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
Wir haben hier in Niedersachsen ja auch die Apotheke auf Station mit eigentlich in die Politik geholt und die Apotheke auf Station. Ich hab mir schon immer gewünscht, dass es sowas eigentlich auch für Heime geben sollte. Also eigentlich reicht es nicht, reicht ein normaler Heimversorgungsvertrag nicht aus, sondern wir müssen auf Stationen gehen, wir müssen in die Heime gehen, wir müssen sprechen mit den Pflegenden, mit den Pflegefachkräften, die Bewohner des Heimes richtig betreuen zu können und so sehe ich eigentlich auch den Heimversorgungsauftrag.
AXEL SCHWARZ
Ist es denn noch sehr viel Zukunftsmusik, weil Du dir sagst, Du wünscht es dir oder gibt es da schon erste Bewegungen dahin, jetzt mal einerseits auf der politischen Ebene, aber noch viel mehr natürlich und das interessiert uns natürlich dann auch praktisch bei dir in deiner eigenen Umsetzung?
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
Also wir haben natürlich mit mit der Heimleitung und mit der Pflegedienstleitung gesprochen und haben schon damals, als wir auf die Attiner Fortbildung gemacht haben, haben wir das auch schon angeboten. Nach jeder Krankenhosentlassung, damit haben wir angefangen, haben wir uns die Medikationspläne angeguckt ob nun die neue Medikation oder ob ob was geändert werden muss oder nicht, haben wir mit dem Hausarzt gesprochen. Und da kamen natürlich schon Diskrepanzen raus bei den Medikationsplänen. Aber damals haben wir ja schon gesagt, das bringt auf jeden Fall Sicherheit, den Patienten Sicherheit im Heim, wenn die aus dem Krankenhaus kommen. Dann haben wir das ausgeweitet auf alle neuen Patienten, die die neuen Bewohner im Heim, die bringen teilweise Medikationspläne mit, die handgeschrieben sind.
Die kommen teilweise aus anderen Städten, aus anderen Landkreisen, werden neuen Ärzten hier zugeführt. Das heißt, das ist ein unbeschriebenes Blatt. Und wenn wir Apotheken uns da nicht einfach stark machen dafür, dass wir ihnen einen Medikationsplan erstellen aufgrund der alten Pläne, der alten Medikationslisten, aufgrund der Diagnosen, die wir finden konnten von den neuen Bewohnern. Wer macht das denn dann? Wir tragen alles zusammen, das macht bis jetzt ja immer das Heim und wir übernehmen dann diese Daten vom Heim und mit unserer Expertise erstellen wir aus diesen Medikationsdaten einen Plan.
Und den checken wir schon mal einmal durch. Und es gibt ganz häufig eine Verschreibungskaskade. Das heißt, der Bewohner hat bei der Arztpraxis angerufen oder auch beim bei seinen Angehörigen angerufen und sagt, er hat irgendwelche Beschwerden und dann wurd ein Rezept darüber, ein neues Medikament aufgeschrieben. Aber es wurd nicht geguckt, ob das eventuell an einem nicht passenden alten Medikament liegt.
AXEL SCHWARZ
Genau.
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
Ja. Und ganz häufig ist auch die Medikation der Grund, warum man nicht mehr alleine zu Hause leben kann und das finde ich ganz traurig. Und deswegen sind wir nicht nur für die Heimbewohner Verfechter dieser Medikationsberatung, sondern natürlich auch für alle anderen Patienten, die mehr als 5 Medikamente einnehmen, dass sie sich bitte in ihrer Stammapotheke melden sollen und das einfach mal chatten lassen sollen.
AXEL SCHWARZ
Ganz wichtiger Hinweis und auch Aufruf und Appell von deiner Seite, sich hier auch als Apotheker aktiv einzubringen und die Patienten auch anzusprechen. Hierbei geht's ja einfach dann auch darum, den Apotheker in seiner Selbstwahrnehmung natürlich auch noch mal klarzumachen, was wir alles können, was wir alles als Heilberufller, als Fachleute rund das Thema Medikation alles können. Das heißt, Du setzt es dann bei dir in der Apotheke auch selbst unabhängig von den Heimen schon ein, oder?
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
Ja, ja, wir setzen das in der Apotheke auch ein.
AXEL SCHWARZ
Genau und ja, ich hab selber ja eben auch in der Apotheke mit Alten- und Pflegeheimen gearbeitet. Der Einfluss des Apothekers natürlich ganz immens wichtig auch damals schon gewesen, an was ich immer son bisschen ja, wie soll ich sagen, nicht gescheitert, aber häufig son bisschen frustriert geendet habe, war das, wenn mir dann seitens der Pflegekräfte dann auch die Sprachbarriere ein bisschen in den Weg kam oder im schlimmsten Fall dann auch mit Leiharbeitern gearbeitet werden musste, Mangel der Mitarbeiter in der Pflege allen bekannt. Wie geht ihr mit solchen Themen
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
Also wir haben unsere Fortbildungen im Heim, wo wir immer auf die pharmazeutischen Dienstleistungen hinweisen und wir sprechen wirklich alle Mitarbeiter an, sich bei Fragen telefonisch bei uns zu melden, zu jeder Zeit. Wir haben auch mit den Bögen der ABDA gearbeitet, also dass man bei den, es gibt ja so so Checklisten, dass man bestimmte Nebenwirkungen melden kann. Das fanden wir schon alle etwas zu zu kompliziert. Also wir sagen, wenn irgendwie was auffällt, wo die Pflegefachkraft meint, es könnte mit den Medikamenten zusammenhängen, dann rufen die uns entweder an oder sie schicken uns den Medikationsplan, schreiben einfach oben drüber Medikationscheck oder Interaktionscheck
AXEL SCHWARZ
Ah, okay.
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
Und dann wissen wir Bescheid. Egal, welche Pflegefachkraft das gemacht hat, aber das kann eigentlich jeder, egal mit welchen Sprachbarrieren. Allerdings kam das dann irgendwann ganz häufig und dann hat der Pflegedienstleiter gesagt, also er möchte da schon, dass es über seinen Schreibtisch geht.
AXEL SCHWARZ
Ah, okay.
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
Dass man nicht bei bei jedem kleinsten Problem einen große Medikationsanalyse beauftragt sozusagen. Aber wir möchten eigentlich schon direkt von den Pflegefachkräften auch die Probleme dann wissen und da schreiben die dann drauf, genauso wie mit Mörserbarkeit, Teilbarkeit, Sondengängigkeit und dann steht da eben auch neue Medikationscheck.
AXEL SCHWARZ
Das heißt auch, das Standing, die Anerkennung für die Pflegekräfte wächst ja durch eure Zusammenarbeit. Das kriegt ihr sicher auch enorm gut zurückgespiegelt oder?
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
Ja, das auf jeden Fall und ich finde es auch sehr, sehr wichtig, was die Pflegekräfte analysieren, sag ich mal, dass dass ich denen auch sage, das ist sehr, sehr wichtig, wie sie's analysieren. Das können sie viel, viel besser als der Bewohner selber. Der Bewohner selber ist mit der Zeit gealtert, ganz normal gealtert, hat seine Gebrechen und das wird immer als altersgemäß hingestuft und eben auch behandelt. Aber er weiß ja nicht, was man an seiner Lebensqualität verbessern kann. Und er weiß auch nicht, ob bestimmte Nebenwirkungen von Medikamenten eben Nebenwirkungen sind oder altersgemäß einfach, ob er das so hinnehmen muss.
Und die alten Menschen sind ja teilweise von der vor Stoffwechsel, von der Leber, von der Niere her, geht das alles etwas zurück. Das Gewicht geht meistens zurück, aber die Medikation, die bleibt manchmal 10, 20 Jahre und das sehen wir ganz häufig und da muss man manchmal nachjustieren. Und die Pflegefachkräfte, die haben einen enormen tollen analytischen Blick für so etwas und das sage ich denen auch, was was was wir aus deren Informationen, aus deren Infos alles für unsere Meditationsanalyse nutzen können, das ist enorm. Und das ist auch mehr manchmal als Angehörige, die einmal am Tag kommen oder einmal in der Woche ihre Angehörigen besuchen, ist das von der Pflegefachkraft noch was ganz anderes.
AXEL SCHWARZ
Ja, aber schön, dass Du das so herausstellst. Vielleicht ja eben auch gerade dann wieder ein wichtiger Tipp für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, dass sie eben da wirklich den Kontakt intensivieren und da auch die Kompetenz der Pflegefachkräfte noch mal im Gespräch herausstellen, weil da kommen wir auch noch mal zum ganz spannenden Teilnehmer in dem ganzen Spiel, die Ärzte, die sich ja dann manchmal, so wie Du gerade gesagt hast, 10 Jahre lang die gleiche Medikation gemacht haben und jetzt kommen die aus dem Krankenhaus nach Sturz oder sonst wie müssen sie leider ins Heim, die Patientinnen und Patienten und im Rahmen der Meditationsanalyse kommt dann plötzlich auch noch die Apotheke die Ecke und sagt zum Arzt, hey, das Mittel steht auf der Prisco Liste, ist also für den älteren Patienten gar nicht geeignet.
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
Ja, das ist so, aber ich möchte jetzt auch gar nicht den den Ärzten irgendwelche Vorwürfe machen. Es ist einfach so, dass Folgerzepte bestellt werden, ausgestellt werden und wenn man nicht als Patient sagt, ich muss jetzt aber noch mal untersucht werden, bei mir stimmt irgendwas nicht, dann ist das in der modernen Medizin einfach oder in in dem normalen Arztalltag nicht vorgesehen, dass man Fehler sucht, Medikationsfehler. Das man denkt, es läuft einfach so wie gehabt und Patient ist gut betreut. Wir Apotheker denken da 'n bisschen anders. Deswegen mag ich auch gar nicht so von von Fehlern sprechen, aber ich sage, es ist eine Optimierung 1 Medikationsplans und es gibt immer was zu optimieren und da, das ist ja auch der Reiz, den wir jetzt schon sehen.
Wir finden immer irgendwas.
AXEL SCHWARZ
Ja, aber so gesehen eigentlich Win win Situation für alle. Der Patient, dem geht es letztendlich deutlich besser. Die Pflegekräfte kriegen höheres Standing. Du hast, wie man hört, Spaß an der ganzen Geschichte und die Ärzte sitzen mit im Boot. Da profitiert doch jedes Heim davon, oder?
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
Also ich denke schon, dass das Heim profitiert, wenn man so etwas anbietet, sag ich mal. Das ist auch 'n bisschen Aushängeschild. Das verstehe ich eben unter 1 Versorgung, unter einem Heimversorgungsvertrag und nicht 1 reinen Belieferung. Auch die Ärzte, hoffe ich, dass dass sie das auch zu schätzen, wissen grade Ärzte, die eben neue Bewohner bekommen, die sie gar nicht kennen, Wenn die wissen, dass da schon mal jemand drauf geguckt hat, auf den Medikationsplan 'n paar Alternativen schon aufgelistet hat und gecheckt hat, dann ist das für die natürlich auch gut, dass man da eventuell mal 'n paar Medikamente auch weglassen kann. Also wir reden hier ja nicht nur Verschreibungskaskaden zu vermeiden, sondern auch Deprestriben zu machen.
Das heißt, wir probieren, Medikamente aus der Liste zu streichen, die vielleicht früher einfach mal drauf gekommen sind, aber wo die Diagnose jetzt einfach fehlt, die man einfach mal streichen kann oder man hat Medikamente, die mehrere Indikationen abdecken. Da kann man auch mal Medikamente weglassen und dann hat man auch nicht mehr so die Gefahr von Interaktion, also von einem Zusammenspiel mehrerer Medikamenten, was nicht immer so gut funktioniert. Und diese Medikationsanalyse, die wir machen, das bedeutet auch nicht, dass sofort mit dem Arzt Kontakt aufgenommen werden muss und sofort gehandelt werden muss. Das machen wir sowieso ja schon immer, wenns ganz massive Kontraindikationen gibt oder Interaktionen, die der ärztlichen Rücksprache bedürfen, dann macht das jede Apotheke schon sofort, wenn aufm Rezept irgendwas unstimmig ist. Aber das, was wir machen, ist etwas, dass man, wenn das über Jahre hinweg die Medikation vertragen wurde vom Patienten und wir könnten was optimieren, dann muss das vom Patienten und wir könnten was optimieren, dann muss das nicht innerhalb von einem Tag passieren, sondern wir machen die Medikationsberatung, dann schicken wir das ins Heim und beim nächsten Hausbesuch, dann kann man das aus der Akte herausholen.
Dann kann man dem Arzt sagen, ach, die Apotheker hat da schon mal rüber geguckt, ich guck mal eben, was die für Vorschläge haben. Und das wünsche ich mir, dass dann unsere Vorschläge auch gehört werden und vielleicht umgesetzt werden. Wir müssen das auch gar nicht dann erfahren, aber es sind manchmal sind das böse ganz kleinen Stellschrauben, dass man zum Beispiel Medikamente, die man morgens und abends gibt, die aber in 24 Stunden Medikamente sind, also Retardierung haben, dass man die nur einmal am Tag gibt. Das entlastet die Pfleger auch ungemein, dass man nicht zweimal am Tag stellen muss, sondern eben nur einmal am Tag. Oder ja, dass man den Einnahmezeitpunkt von morgens auf abends legt oder von abends auf morgens, je nachdem, dass es dem Patienten besser geht oder dass es auch vom Stellplan her besser geht.
Wenn's egal ist, dann macht man das eben alles morgens und da muss nur die Nachtschicht dann zu einem Tageszeitpunkt stellen. Das sind auch solche Sachen, die dem Heim viel bringen, aber nicht unbedingt für den Arzt ersichtlich sind, dass das auch eine Verbesserung des Medikationsplans ist.
AXEL SCHWARZ
Sehr schön zu hören, das sprudelt so richtig aus dir raus. Man merkt, wie sehr dir das am Herzen liegt, dieses Thema und ja letztendlich auch 'n Appell an alle unsere Kolleginnen und Kollegen, sich in dieses Thema noch mehr hinzutrauen und sich da hineinzuwagen in dieses Thema, weil unsere Kompetenz haben wir und manchmal ist es einfach noch sone innere Hürde, die vielleicht den einen oder anderen davon abhält, das zu machen. Ich hab's ja vorher schon mal angerissen, Gabriele, wie wichtig es ist, dass die Zusammenarbeit zwischen den Pflegekräften in den Alten- und Pflegeheimen und den Apothekenteams flutscht. Hast Du hier ein schönes Beispiel für uns, das uns zeigt, wo die Zusammenarbeit ganz besonders gut geklappt hat?
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
Also wir haben eigentlich mehrere Beispiele. Ich hab jetzt einen Patienten mir mal rausgesucht mit Parkinson. Bei Parkinson ist es so, dass man die Parkinson Medikamente wirklich nach der Zeit nehmen muss, über den Tag verteilt. Man nimmt retardierte Präparate zur Nacht, nicht retardierte tagsüber. Durch diese ganzen Lieferengpässe gab's da enorme Probleme, das zu bekommen und dann geht auch schon mal Retardierung und Nicht Retardierung durcheinander bei der Bestellung der der Rezepte.
Und da war es für uns sehr sehr wichtig zu sagen, das ist das Retardierte für die Nacht. Für den Tag braucht man auch nicht Retardierte, dass man die, die eben schnell wirken, dass man die auch morgens gibt, damit die Leute aus dem Bett kommen und in Bewegung bleiben. Die wiederum darf man nicht zusammen mit bestimmten Nahrungsmitteln nehmen, mit mit Joghurt, mit Eiweißstoffen, mit eiweißhaltigen Medikamenten und da muss man musste man da auch gucken, dass das eben auch von der Ernährung her klappt. Und wenn wir bei der Ernährung sind, die neuen Bewohner im Heim haben sich vorher ganz anders ernährt, als sie im Heim ernährt werden. Natürlich muss man dann auch Patienten, die viel Fleisch vorher gegessen haben und ihre Gichtanfälle hatten und damit auch behandelt worden sind, muss man auch da die Behandlung anpassen, weil die im Heim eben eine viel, viel bessere Ernährung bekommen, die auf sie abgestimmt ist, wo nicht ein Gichtanfall erwartet werden kann, sag ich mal, und da muss man diese Medikation auch anpassen.
Das ist zum Beispiel auch etwas, was ganz, ganz häufig vorkommt im Heim, das sind die Entwässerungsmittel, die genommen werden, den Blutdruck zu senken und auch die Herzinsuffizienz zu lindern und die Entwässerungsmittel, die entwässern natürlich auch oder es führt auch dazu, dass die Bluteektrolyte, die Salze im Blut häufiger kontrolliert werden müssen. Und da hat man nur ein ganz, ganz kleines Spiel, wenn die Elektrolyte dann 'n bisschen außer Rand und Band sind, sag ich mal, dass es dann häufig auch zu Herzrhythmusstörungen führen kann, zu Stürzen und zu Schwindelgefühl und da muss man häufiger auch kontrollieren, also auch den Ärzten leider auch sagen, es müssen Blutkontrollen gemacht werden für die Bluteektrolyte, damit man das im Griff hat. Denn eine Durchfallerkrankung oder einmal ein Norovirus mit Erbrechen und da kann's dem Patienten sehr schnell schlechter gehen und sowas kann man vorher vorhersagen und da muss man dann eben häufiger diese Kontrollen machen.
AXEL SCHWARZ
Wir haben vorher schon darüber gesprochen, die, wie bei euch sozusagen so konkreter Fall abläuft, wie sich das da darstellt. Du hattest das ja schon sehr schön geschildert. Gibt es
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
denn da bei euch in eurer internen Apothekendokumentation Prozessleitlinien? Verwendet ihr am Ende vielleicht auch viele
AXEL SCHWARZ
Sachen, die die ABDA ja ganz toll über die Checklisten zur Verfügung stellt? Es gibt eine,
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
Arbeitshilfe für diese pharmazeutischen Dienstleistungen für die Polymedikationsberatung im Heim und da gibt es Nutzungsvereinbarungen, dass man die Unterschriften für diese Vereinbarung vom Versicherten selbst oder von seinem gesetzlichen Vertreter oder Vertreterin unterschreiben lassen kann. Das nutzen wir, wenn neue Bewohner im Heim aufgenommen werden, hat diese Vereinbarung direkt die Heimleitung und die Pflegedienstleitung schon vorliegen und stellt das dann dem Heimbewohner oder der Vertretung frei, diese zu unterschreiben. Dann haben wir schon mal die Möglichkeit, dass wir im Notfall so etwas gleich anbieten können. Die Schweigepflichtsentbindung kann auch von der gesetzlichen Vertretung unterschrieben werden und die Quittierung des Erhalts, also wenn wir in wenn wir diese Medikationsberatung durchgeführt haben, kann die auch von 1 betreuenden Pflegefachkraft unterschrieben werden. Und das nutzen wir auch, dass wir dann, wenn wir das durchgeführt haben, die Medikationsberatung, dass wir dann ins Heim gehen und uns dann diese Unterschrift von der Pflegefachkraft oder auch dem Pflegedienstleiter holen.
Dann kann man das auch direkt den Fall dann noch mal kurz durchsprechen, aber eigentlich hat er vorher schon die Unterlagen bekommen, aber die Unterschrift des Erhalts bekommen wir dann von von der Pflegefachkraft.
AXEL SCHWARZ
Viele dieser Checklisten übrigens findet ihr bei uns natürlich auch in den Shownotes und unserem Podcast. Ganz wichtiger Punkt, den Du auch gerade noch angesprochen hast, ist natürlich eben auch die Unterschrift, weil das haben sich sicher viele Kolleginnen und Kollegen da draußen gefragt, wie kriege ich denn eine Unterschrift, damit ich die dann auch abrechnen kann, die Medikationsanalyse als pharmazeutische Dienstleistung, ein ganz wichtiger Punkt oder dass wir da auch entsprechend entlohnt werden.
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
Das ist wichtig, weil das ist ja wirklich ein Vertrag, den man eingeht mit dem neuen Bewohner und der bedarf natürlich auch seiner Richtigkeit in der Durchführung.
AXEL SCHWARZ
Genau. Ja, Gabriele, super. Ich hab wirklich das Gefühl von dir vermittelt bekommen, dass mein Ansehen für mich selber als Apotheker gleich noch mal steigt, wenn ich mich damit beschäftige und mich da hineintraue. Und das fand ich super, wie Du das hier auch dargestellt hast und erklärt hast und ich hoffe, euch da draußen geht's genauso, dass ihr Zutrauen und euren Mut auch findet, euch in diese pharmazeutischen Dienstleistungen hineinzustürzen, genau was das Thema Medikationsanalyse und dann eben auch Vermeidung von Medikationsfehlern betrifft.
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
Ja, das auf jeden Fall und es stärkt aber auch das Selbstbewusstsein der erprobierten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Apotheke, die auch ihr pharmakologisches Know how anbringen können und das wird dann eben auch wertgeschätzt.
AXEL SCHWARZ
Danke schon mal an dieser Stelle. Jetzt kann ich gleich noch auf unsere nächste Folge hinweisen. Hier geht's dann das Thema Kommunikation. Hatten wir natürlich jetzt hier heute auch schon ganz intensiv bei dir gehabt, Gabriele. Wie gehe ich offen mit den Kunden in die Kommunikation, gerade wenn's darum geht, vielleicht auch Fehler zu vermeiden und was es mit der Arzneimittelsicherheitstüte auf sich hat.
Expertin dabei wird dann Margit Schlenk sein. Gabriele, ich danke dir sehr für deine Zeit, danke dir sehr für deine Gedanken und Ausführungen, sehr viel Wissenswertes für unsere Hörerinnen und Hörer dabei gewesen und ja, wünsch dir alles Gute.
DR. GABRIELE RÖSCHEISEN-PFEIFER
Ich danke auch. Vielen Dank für das Gespräch.
AXEL SCHWARZ
Und so sind wir auch am Ende von dieser Folge von Impact. Mehr Infos und Links, so wie ich vorher schon angesprochen hab, findet ihr in den Shownotes zu dieser Folge. Folgt uns gerne auf der Podcastplattform eures Vertrauens und lasst uns gerne auch eine gute Bewertung da auf Spotify oder Apple Podcasts. Und vergesst nicht auch mal bei Gesundheit hören d e reinzuhören, da gibt es viele andere tolle Formate für euch. Ein großes Dankeschön geht raus an den AVOXA Content Service für die redaktionelle Vorbereitung und ich freue mich, wenn wir uns beim nächsten Mal wieder hören.
Servus. Impact. Der Podcast für die Apotheke. Von
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